Baukunst des Barock im Sommer 2019

Wintersemester 2020/21 online in der Universität zu Köln

Wasser - Inspirationsquell in der Kunst

 

Wasser als Sujet in der Malerei an ausgewählten Beispielen im Laufe der Jahrhunderte

 

 

Der Arbeitskreis widmet sich dem Element Wasser in der Kunst. Das Interesse gilt den verschiedenen Darstellungsweisen von Wasser. Im Zeitkontext der Bildentstehung, mit Berücksichtigung der Auftraggeber und der Nutzung und Bestimmung des Werkes, wird auch das kulturgeschichtliche Verständnis von Wasser in die Betrachtung einbezogen.

 

Wasser ist lebensnotwendig; im Mittelalter werden Quelle und Fluss Sinnbilder für das Leben. In der christlichen Ikonographie sind Paradiesesflüsse und Lebensbrunnen Teil der kosmischen Weltauffassung. Mit zunehmender Kenntnis der antiken Mythologie werden Figuren der Antike als Allegorien des Wassers präsenter, viele antike Bildthemen stellen das Wasser in den Mittelpunkt.
Wasser kann lebensspendend, aber auch vernichtend erlebt werden. Das zeigen Schilderungen von Apokalypse und Sintflut. Interessant sind die zeitgeschichtlichen Bezüge, die sich zum Teil sehr genau beschreiben und in Bezug setzen lassen, beispielsweise bei Dürers Sintflutpanik.
Seen, Flüsse und Meere sind Teil der Naturlandschaftsmalerei, sie begegnen dem Betrachter in Bildern der Romantik und in vielen Werken des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Wasserlandschaften, Seen als Spiegel der Seelenlandschaft, Serien, wie die Arbeiten von Monet; Wasser wird Metapher und Symbol, stellt sich abstrakt und konkret, lebenspendend und bedrohend vor.

 

Ziel des gemeinsamen Arbeitens ist es, ein Bildthema – das Wasser – auf Kunstwerken verschiedener Zeiten zu betrachten, zu beschreiben und den Kontext zu analysieren. Sie werden in der Lage sein, zielführende Fragen an das Werk zum umfassenden Verständnis zu stellen. Ein weiteres Ziel ist es, die Rückbindung des Werks an das jeweilige Zeitgeschehen, und den kulturgeschichtlichen Hintergrund (Wassernutzung, Klima, etc.). So können ausgewählte Werke aus verschiedenen Zeiten zeigen, wie Wasser in der Sprache der Kunst inspirierend und fordernd war und ist.

 

Informationen:

 

o   Im Blick auf die veränderten Arbeitsumstände ist Ihre Mitarbeit in besonderer Weise willkommen. Sie können aus Ihren Interessensbereichen und Kenntnissen (Physik, Chemie, Musik, Literatur u.v.m.) beitragen, was Ihnen zum Wasser begegnet und was Sie wissen.

 

o   Kurzreferate sind sehr willkommen.

 

o   Ferner finden Sie vielfältige Unterstützung zur Überwindung der technischen Neuerungen und Schwierigkeiten. Lassen Sie sich motivieren und informieren.

 

o   Melden Sie Ihr Interesse an der Teilnahme zum AK bitte per Email bei Frau Dr. Löhr (aloehr1@uni-koeln.de) an. Das erleichtert die Planungen zur Durchführung.

 

o   Sie können dort in ein BeraterInnennetzwerk vermittelt werden, wenn Sie zur digitalen Durchführung Fragen haben.

 

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Universität zu Köln, SS 2018, Rückblick

Natur und Landschaft auf der Leinwand

Aufbruch in die

Moderne

 

Universität zu Köln, SS 2017, Rückblick

Im Sommersemester finden Seminare zu verschiedenen Themen der Kunstgeschichte statt. Diese stehen immer in Verbindung mit zahlreichen Exkursionen.

Denkmäler in unseren Städten - Skulpturen im öffentlichen Raum

Wer sitzt auf den Pferden und wo wollen sie hin?

Denkmäler und Skulpturen, die derzeit entstehen oder im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ent­standen sind, bilden eine Themeneinheit des Arbeitskreises. Es interessieren besonders die Arbei­ten im öffentlichen Raum. Welche Aufgaben können oder sollen Denkmäler heute wahrnehmen, wen erreichen sie?

Zunächst werden die wesentlichen Voraussetzungen, die der Denkmalkultur des 19. Jahrhunderts zugrunde liegen, erarbeitet. Dabei stehen Persönlichkeiten der Politik, Wissenschaft oder Kultur im Mittel­punkt und ebenso historische und nationale Ereignisse, denen skulpturale Bildwerke gewidmet wurden. Neben der Recherche zum Entstehungs­kontext dieser Arbeiten, werden die Skulpturen als Kunstwerke der Bildhauerei erfasst und beschrieben. Welche Fakten sind relevant für die Wahl der Standorte, Künstler und Ausführungen? Eine weitere Themeneinheit wird von der Frage nach der aktuellen Situation des Denkmals bestimmt. Arbeiten ausgewählter Künstler (u.a. Rodin, Barlach, Karavan, Chillida, Hridlicka) oder Persönlichkeiten, denen ein Denkmal gewidmet worden ist, werden in Kurzreferaten vorgestellt.

Denkmäler sind auch Teil der Erinnerungskultur. In welcher Weise wird z.B. der gefallenen Solda­ten und Kriegsopfer gedacht? Wie hat sich die Gestaltung der Kriegerdenkmäler im Laufe der Zeit verändert? Manche Skulptur hat im Laufe der Zeit ihren Sockel verlassen. Welcher Kontext hat dies ermöglicht oder erfordert?

 

Ziel des Arbeitskreises in Verbindung mit den angebotenen Exkursionen ist es, ein Grundwissen zur Denkmalkultur zu erarbeiten, Recherchemöglichkeiten zu vermitteln und eine kritische Aus­einandersetzung mit den Denkmälern und ihrer „Standhaftigkeit“ anzuregen.