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Kirchen von heute - unvorstellbar anders

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Ausbildung für Gästeführende und Kirchenführer waren in Köln mit einem Bus unterwegs, um die Vielfalt der modernen Kirchbauten kennenzulernen. Lichtdurchflutete Räume öffneten sich hinter unscheinbaren Fassaden in der Straßenflucht, Betonskulpturen umfingen den Besucher mit einem geheimnisvoll dunklen Licht.

Die Begegnungen vor Ort mit den jungen Leuten, die "Jugend macht Kirche" der christlichen Jugend in Köln-Mülheim begleiten und das Gespräch mit den Verantwortlichen für die einzige Grabeskirche in Köln, waren sehr interessant.

 

Diese „exemplarische Reise“ durch die ausgewählten Kirchen hat ermutigt, sich mit diesen Räumen und ihrer eigenen Sprache zu beschäftigen.

 

Dieser Kurs bietet noch weitere Termine. Jeder ist willkommen und kann sich hier informieren.

 

 

Der Kirchenbau in den räumlichen Grenzen des Kölner Erzbistums in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist außergewöhnlich vielseitig und innovativ. Das ist dem klugen Weitblick und Mut einiger Persönlichkeiten zu verdanken. Kardinal Frings, einer der angesehensten Väter des Zweiten Vatikanums, war in allen Bereichen seines Amtes offen für die Überlegungen und den Rat seiner Mitarbeiter und kompetenter Außenstehender. Ihm und seinem Diözesanbaumeister Wilhelm Schlombs ist es in besonderer Weise zu verdanken, dass zahlreiche Kirchenbauwettbewerbe ausgeschrieben wurden und viele junge Architekten nach Köln geholt wurden. Dies begründet wesentlich die große Anzahl sehr unterschiedlicher und herausragender Kirchenbauten der Moderne in der Kölner Region. Dieses Erbe zu verstehen, die Gebäude den Gemeinden zu erläutern, ist eine wichtige Aufgabe.

 

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